30 März 2014 - 19:30
Demonstrationen im Gazastreifen und Westjordanland am Tag des Bodens

Zehntausende Palästinenser und Unterstützer aus dem Ausland haben am Sonntag, dem Tag des Bodens, gegen die israelische Siedlungspolitik in Al-Quds (Jerusalem), im Westjordanland und Gazastreifen demonstriert.

Die Demonstranten trugen palästinensische Flaggen und verurteilten die Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel.

Zusammenstöße zwischen den Demonstranten und den Militärkräften des israelisch-zionistischen Regimes wurden aus Al Khalil, Bethlehem, Al-Quds und vom Kontrollpunkt Kalandia nördlich von Al-Quds gemeldet.

Palästinensische Jugendliche warfen Steine und versuchten, Kontrollpunkte im Norden und Süden Jerusalems zu durchbrechen. Die israelischen Militärkräfte setzten Gummigeschosse, Tränengas und Blendgranaten ein, um die Demonstranten zu zerstreuen. Dabei wurden nach Angaben aus Palästinenserkreisen mindestens 100 Menschen verletzt.

Bereits am Samstag gingen israelische Kräfte mit Gewalt gegen eine Demonstration im besetzten Ostteil von Al Quds (Jerusalem) vor. Mehrere Demonstranten, darunter zwei Journalisten der Nachrichtenagenturen AFP und Reuters, wurden dabei verletzt.